Evaluation

Am Ende jedes Projekts, jeder Umstrukturierung, jeder Fortbildungs- oder Coaching-Maßnahme  - kurzum jeder Veränderung - steht eine Frage: „Was hat es gebracht?“
Eine Evaluation beantwortet diese Frage wissenschaftlich fundiert und mit Hilfe der empirischen Sozialforschung.

Im Zentrum der Evaluation stehen zunächst die zuvor definierten Ziele. Es wird gefragt, ob und auf welche Weise sie erreicht wurden und wie das Ergebnis in Zukunft weiter optimiert werden kann. Zum anderen kann eine Evaluation die ökonomischen, sozialen und politischen Auswirkungen der vorgenommenen Maßnahmen untersuchen. Wie wirken sie sich auf den betroffenen Personenkreis, Praxisbereich oder die Institution aus?

Eine Evaluation ist eine Bestandsaufnahme des bereits bewirkten Wandels und bietet Perspektiven für die zukünftige Optimierung.

Zwei Formen der Evaluation

Grundsätzlich lassen sich zwei Formen der Evaluation unterscheiden, die für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert wurden:

1. Evaluation als entwicklungsbegleitende Prozessoptimierung
Auch formative Evaluation oderGestaltungsevaluation genannt, wird grundsätzlich während des Projektverlaufs eingesetzt und dient der Qualitätssicherung. Diese begleitende Form der Evaluation wird eingesetzt, um das laufende Programm zu stabilisieren. Schwachstellen werden sichtbar und können sofort beseitigt werden.

2. Evaluation als abschließende Bewertung
Auch summative Evaluation genannt, kommt erst nach Abschluss des Programms zum Einsatz. Sie dient der Qualitätskontrolle und gibt Aufschluss darüber, inwieweit die vorgenommenen Maßnahmen erfolgreich waren. Hierbei werden etwa beispielsweise Fragen untersucht:

  1. Wo liegen die Stärken und Schwächen des Programms?
  2. Wie bewerten die Teilnehmenden ihre Beteiligung und erzielte Lerneffekte?
  3. Inwieweit wurden die angestrebten Ergebnisse erreicht?

Gütekriterien

Den Erfolg von Evaluationsmaßnahmen stellt eine Reihe von Gütekriterien sicher:

  • Objektivität: Frei von subjektiven Meinungen und Eindrücken
  • Gültigkeit (Validität): Präzise Mess-Ergebnisse
  • Zuverlässigkeit (Reliabilität): Überprüfbare und nachvollziehbare Ergebnisse
  • Transparenz: Methodisches Vorgehen wird klar dargelegt
  • Effizienz: Klare Auskunft über den Nutzen eines Programms

Nutzen von Evaluation

Führungskräfte profitieren von maßgeschneiderten Steuerungsinstrumenten, die zielgerichtet für die Koordinierung von Projekten, Organisationen und Netzwerken erarbeitet werden. Gleichzeitig werden Mitarbeitende als Feldexperten der operativen Ebene direkt in den Evaluationsprozess miteinbezogen.

Verständliche und übersichtliche Berichte geben klare Auskunft über den Ist- und Soll-Zustand des evaluierten Prozesses. Sie dienen als wissenschaftlich fundierte Ausgangsbasis für ein weiteres Vorgehen.

An wen richtet sich das Angebot

In besonderem Maße profitieren von einer Evaluation: Bildungseinrichtungen, Einrichtungen des Sozial- Gesundheitswesens, Städte, Kommunen, Verbände.
Grundsätzlich kann der Verlauf jedes (geförderte) Projekt durch eine prozessoptimierende Begleitung verbessert und werden.

Kosten

Je nach Anforderung und Umfang entstehen sehr unterschiedliche Kosten für eine Evaluation.
Für Einzelbereiche stehen EU-Fördermittel zur Verfügung.
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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